Computer
Neues Drupal-Buch
Lang erwartetes Werk zu Drupal 6 von Olav Schettler und Friedrich Stahl
Drupal wird als Content Management System immer beliebter, was seinen Grund in seinem logisch sauberen Framework, der einfachen und klaren Grundstruktur, seiner unglaublichen Erweiterbarkeit, der sehr fein einstellbaren Benutzerverwaltung und der Suchmaschinenfreundlichkeit hat. Zudem ist es für fortgeschrittenere User möglich, selbst Erweiterungen (Modules) zu schreiben, wenn sich unter den Beiträgen der mittlerweile sehr großen Entwickler-Community nichts Passendes finden sollte. Auch der direkte Einsatz von PHP in der Struktur ist möglich.
Nur das Erlernen von Drupal war bis jetzt nicht allzu einfach. Einige einführende Werke von Hagen Graf sind für Anfänger sehr gut geeignet, sich Drupal grundsätzlich anzueignen, hören allerdings dort auf, wo es anfängt, wirklich interessant zu werden.
Bis zum ziemlich fortgeschrittenen Titel "Pro Drupal Development" von vanDyck und Westgate, der sich an echte Entwickler von Modulen richtet, klaffte bis jetzt eine große Lücke, die nur in mühsamer Recherchearbeit durch Sammeln von Blog- und Foreneinträgen und Tutorial-Videos zu schließen war.
Genau hier kommt nun das neue Buch "Praxiswissen Drupal 6" von Olav Schettler und Friedrich Stahl zum Einsatz: Die Grundlagen werden schnell, gut fassbar und ohne viel Ballast abgehandelt, die für anspruchsvollere Sites unentbehrlichen Module CCK und Views werden eingehend besprochen und auch die Freude des Codes kommen nicht zu kurz, wenn es darum geht, Drupal mit PHP feinzutunen. Das Buch orientiert sich an Real-Life-Projekten und bietet sehr gut praktisch verwertbares Wissen. Ein Probekapitel zum Reinlesen gibt es hier. → → weiter…
Ars Electronica Festival 2008
Alle Jahre wieder in Linz...
Auch dieses Jahr wieder fix im Jahresplan: In der ersten Septemberwoche sind wir in Linz. Wiedersehen mit alten Bekannten, plaudern, netzwerken, Leute treffen, Party und natürlich auch Arbeit. Diesmal nicht verregnet, sondern viel netteres Wetter als 2007.

Vielleicht, weil das neue Ars Electronica Center zwar schon Formen annimmt, aber noch immer eine Baustelle ist und weil Linz als europäische Kulturhauptstadt 2009 bereits kräftig seine Schatten vorauswirft, dieses Jahr trotz des wichtigen Themas ein eher verhaltenes Programm. Keine herausragenden Highlights, die interessanten Sachen wollen gesucht sein und springen einen nicht an. → → weiter…
Wieder ein paar News zu Photoshop CS4...
Principal Product Manager John Nack plaudert wieder ein wenig aus dem Adobe-Nähkästchen
Das Blog von John Nack ist ja mittlerweile für die wohldosierten Vorschau- und Info-Häppchen bekannt, die der Principal Product Manager der Photoshop Unit bei Adobe bisweilen an die gierige und erwartungsvolle Photoshop-Gemeinde verfüttert. Unter dem Titel "Photoshop.next UI hints on CNET" zitiert John aus einem Artikel auf cnet.com , zu dem auch er interviewt wurde und wo er einige ziemlich interessante Dinge zur Zukunft unserer Lieblings-Bildbearbeitungs-Maschine zum Besten gegeben hat.
Interessant vor allem ist die Ansage eines Programmes namens "Configurator", mit dem sich die Programm-Oberfläche offenbar ziemlich weitgehend an die eigenen Bedürfnisse anpassen lässt. (3D-Artists werden jetzt an MEL erinnert, mit dem man sich sein eigenes GUI für Maya schreiben kann.).
Ich habe so etwas schon länger geahnt und mir nach einem kleinen Hinweis auf einen Proof of Concept (ebenfalls in Johns Blog) mal an die Arbeit gemacht, um mit Flash CS3 und Flex die Adaptierbarkeit von Photoshops Oberfläche mal ein wenig mehr zu strapazieren, als das mit JavaScript schon länger möglich ist. Das Ergebnis, ein Dialog in Photoshop CS3, der eine eingebaute, dreiteilige Hilfe-Section mit Text, Screenshot und vor allem mit einem direkt in Photoshop abrufbaren Screencast enthält, findet sich als fortgeschrittenes Scripting-Beispiel auf meiner video2brain-DVD zu Webdesign, Automation, Scripting in Photoshop. Hier ein Screenshot, wie so etwas aussieht:
Da bereits ein guter Teil der Photoshop-Funktionen und der Oberfläche mittels JavaScript realisiert ist, liegt nach der Einführung einer Schnittstelle zu Flash in Photoshop CS3 eine weitere Ausdehnung dieser Technik innerhalb von Photoshop nur nahe. Auch das mit Flex realisierte kleine Online-Schwesterchen Photoshop Express darf als Pilotprojekt dieser Entwicklung verstanden werden.
Es schaut so aus, als könnten wir uns in Zukunft unseren eigenen Photoshop zusammenbauen, der nur noch die Funktionen anbietet, die wir brauchen. Keine schlechte Idee bei einem Programm, das mittlerweile so mächtig geworden ist, dass es einen beim Schreiben von entsprechenden Fachbüchern zwingt, jede Menge wegzulassen, um unter 800 Seiten zu kommen ;-)
Wer sich übrigens einen relativ aktuellen Blick auf den Stand der Dinge in Bezug auf Photoshop CS4 verschaffen will, der sei auf einen jüngst veröffentlichten Blog-Artikel von Trainer-Kollege Mike Schelhorn verwiesen, der einmal alles zusammengetragen hat, was bis jetzt bekannt ist und nicht unter die Schweigepflicht derer fällt, die mehr wissen.









